BOOKS AND RESOURCES

Die Medien von GoodSeed wurden insbesondere für Evangelisation und Jüngerschaft entworfen.

In deutscher Sprache sind momentan folgende Bücher erhältlich:

Der Fremde auf dem Weg nach Emmaus

Sollten Sie jedoch Freunde oder Bekannte haben, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, dann werfen Sie einen Blick auf unsere anderen Sprachen.

Andere Sprachen anschauen

Ergänzend zu den Büchern haben wir auch Anschauungsmaterial, das bei der Durchführung von Kursen sehr hilfreich ist.

Anschauungsmaterial anschauen

Um mehr darüber zu erfahren, wie man das GoodSeed Material evangelistisch einsetzen kann, gehen Sie zu:

Erfahren Sie mehr über „Weitergeben und Leiten“

MATERIAL FÜR JÜNGERSCHAFT

Hier wollen wir davon berichten, wie Christen weltweit das Material von GoodSeed gebraucht haben, um anderen ein klares Verständnis vom Evangelium zu vermitteln.

Sie können es gebrauchen um die eigene Familie zu lehren

Es gibt viele Eltern und Großeltern, die die gute Nachricht den eigenen Kindern und Enkeln erzählen und dabei das GoodSeed Material nutzen.

So gehen einige von ihnen dabei vor:

 

  • Für Kinder im Alter von 5-10 Jahren: „Das Lamm“ Bilderbuch mit CD. Erwachsene lesen an 10 Tagen jeweils ein Kapitel vor. Natürlich kann man auch zwei Kapitel pro Tag oder sogar das ganze Buch an einem Stück vorlesen. Die Kinder sind dabei aktiv beteiligt, indem sie die Fragen am Ende des Kapitels beantworten und sich die Bilder anschauen. Die Erwachsenen können die Kinder auch bitten, die gehörte Geschichte nachzuerzählen, um zu erkennen, ob sie alles richtig verstanden haben. Wenn sich das Kind ebenfalls die Audio CD anhört, lässt sich dadurch der Inhalt noch mehr verfestigen.
  • Ab 10 Jahren empfehlen wir das Buch: „Der Fremde auf dem Weg nach Emmaus“. Eine Vorgehensweise ist, dass der Erwachsene täglich, oder mehrmals in der Woche eine Zeit festlegt, um gemeinsam mit dem Kind laut aus dem Buch zu lesen. Oft lesen die Eltern die Erzählung vor, wohingegen die Kinder die Bibelstellen lesen. Dies ermöglicht, dass Kinder von Gottes Wort direkt berührt werden. Am Besten funktioniert es, wenn jeder ein eigenes Buch vor Augen hat, oder man sich zu zweit ein Buch teilt. Zum Lesen nehmen sich manche die Zeit nach dem Frühstück, andere nach dem Abendessen oder direkt vor dem Zubettgehen. Manche empfanden es an Wochenenden oder in den Ferien gewinnbringend, wenn man mehr Zeit an einem Stück zur Verfügung hat. Es empfiehlt sich nach einem Abschnitt anzuhalten und die Kinder zu bitten, die wichtigsten Aussagen zusammenzufassen.
  • Für ältere Kinder: „Der Fremde auf dem Weg nach Emmaus“. Wenn Ihre Kinder schon älter sind oder das Buch lieber alleine lesen möchten, dann geben Sie jedem ein eigenes Buch. Wenn Sie nur ein Buch haben, dann lesen sie es am besten zunächst selbst und geben es anschließend an die Kinder weiter. Falls Sie allerdings mehrere haben, möchten wir Sie ermutigen das Buch parallel mit Ihren Kindern zu lesen, damit der Inhalt auch bei Ihnen ganz frisch im Gedächtnis ist. Es wäre gut, wenn Sie mit Ihren Kindern darüber ins Gespräch kommen und auf vorhandene Fragen eingehen könnten. Von Ihrer Seite sollten Sie aber keine Fragen stellen, die dem Inhalt vorgreifen und erst an späterer Stelle im Buch behandelt werden. Wenn die Kinder das Buch durchgelesen haben, nehmen Sie sich bitte etwas Zeit, um sie zu fragen, was sie über den Inhalt denken.

GEBRAUCHEN SIE ES, UM DIE GEMEINDE ZU SCHULEN

In diesem Abschnitt, möchten wir betrachten, wie Sie das Schulungsmaterial von GoodSeed dafür nutzen können, um der eigenen Gemeinde ein klares Verständnis vom Evangelium zu vermitteln und anschließend den Gläubigen dabei helfen können, selber das Evangelium weiterzugeben. Wir behaupten nicht, dass wir alle Antworten auf die vielen Herausforderungen haben, denen Gemeinden heute gegenüberstehen. Dennoch möchten wir gerne einige Vorgehensweisen weitergeben, die sich in ganz unterschiedlichen Gemeinden gut bewährt haben.

 

Dabei ist zu beachten, dass der der Schwerpunkt zunächst auf Jüngerschaft liegt. Aber zu guter Letzt kann man der Gemeinde praktische Ideen vermitteln, wie jeder einzelne aktiv evangelisieren kann.

 

Phase 1: „Verfestigen“- Ein starkes Fundament legen durch ein klares Verständnis vom Evangelium

Zu Beginn der ersten Phase geht es darum, dass man der ganzen Gemeinde ein gemeinsames Fundament vom Evangelium vermittelt. Dies hat oft zur Folge, dass die Herzen von reiferen Gläubigen neu für die Wichtigkeit und die Kraft des Evangeliums entfacht werden (2. Petrus 1,12-13). Falls am Anfang nur ein Gruppenleiter zur Verfügung steht, sollte dieser mit einer kleinen Gruppe beginnen, mit der er das Buch: „Der Fremde auf dem Weg nach Emmaus“ durchliest. Später kann jeder dieser Teilnehmer selber eine neue Gruppe leiten und so weiter. Das sollte sooft wiederholt werden, bis soviel Gemeindemitglieder wie möglich den Kurs durchgenommen haben.

 

Einmal berichtete uns ein Pastor, wie er in seiner Gemeinde vorgegangen ist. Zunächst führte er den ersten Bibelkurs mit den Leitern der Gemeinde durch, während seine Frau einen Kurs mit den Ehefrauen dieser Ältesten hielt. Sie trafen sich einmal in der Woche für mehrere Stunden und beendeten den Kurs in acht Wochen. Anschließend leitete jeweils ein Ehepaar dieser Kurse einen neuen Kurs. Dies wurde sooft wiederholt, bis die ganze Gemeinde den Kurs durchgenommen hatte.

 

Andere Möglichkeiten der praktischen Umsetzung:

  • Hauskreise: Oftmals existiert in einer Gemeinde schon eine Kleingruppenstruktur. Man könnte daher alle Hauskreise ermutigen durch den Kurs zu gehen.
  • Gemeindefreizeiten: Man kann ein intensives Wochenende als Gemeinde erleben. Sinnvoll wäre es die Zeit von Freitag Abend bis Sonntag dafür einzuplanen. Ein Freizeitheim würde eine großartige Möglichkeit bieten, um abzuschalten, sich intensiv mit dem Wort Gottes zu beschäftigen und tiefe Gemeinschaft zu erleben.
  • Seminare: Manche haben den Kurs an drei aufeinanderfolgenden Samstagen, mit jeweils fünf Stunden pro Tag durchgenommen. Andere haben jeweils drei Stunden am Donnerstag und Freitagabend und dann den ganzen Samstag dafür verwendet. Eine andere Möglichkeit ist es, sich acht Wochen lang, einmal pro Woche, zu treffen.
  • Bibelstunde: Wenn Ihre Gemeinde eine Bibelstunde für Erwachsene anbietet, könnte man auch diese Zeit für einen Kurs nutzen.

 

PHASE 2: BESUCHER UND GÄSTE DER GEMEINDE ZU EINEM KURS EINLADEN

Suchen Sie Personen in der Gemeinde, die selbst durch den Bibelkurs gegangen sind und dazu bereit wären mit Besuchern der Gemeinde Kontakt aufzunehmen. Laden Sie die Besucher zu einem Bibelkurs ein, entweder eins-zu-eins oder in eine Kleingruppe. Im Laufe der Zeit, kann der Gruppenleiter die Besucher den Mitgliedern der Gemeinde vorstellen. Das Ziel ist, dass auf diese Weise Brücken zwischen den Besuchern und der Gemeinde gebaut werden. Am Ende eines Kurses, wäre es wichtig mit dem Besucher zu reden, um festzustellen, ob er die Botschaft richtig verstanden hat. Wenn noch Fragen vorhanden sind, können die Treffen fortgeführt werden. Wenn ein Besucher die Botschaft verstanden hat, sollte man ihn dazu ermutigen weiter aus der Bibel zu lernen, indem er sich einem bestehenden Hauskreis anschließt und die wöchentlichen Veranstaltungen besucht. Es wäre wichtig, dass er anfangs eine Bezugsperson aus der Gemeinde hat.

PHASE 3: UNSERE GESELLSCHAFT ERREICHEN

Der Zweck einer Gemeinde ist es Salz und Licht für die Gesellschaft um uns herum zu sein. In der Bibel finden wir den Auftrag: „Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft.“ Mk. 16,15. Es reicht also nicht lediglich Menschen in die Gemeinde zu bringen, sondern die Gemeinde muss auch aktiv in die Gesellschaft hinausgehen und dort das Evangelium verkündigen.

 

Im Folgenden ein paar Ideen, die sich bereits bewährt haben:

 

  • Hausbibelkreise: Ermutigen Sie Ihre Gemeinde dazu Freunde, Familienanghörige, Nachbarn und Arbeitskollegen zu einem Kurs bei sich Zuhause einzuladen. Manche Menschen würden zwar keinen Fuß in eine Gemeinde setzen, wären aber gern bereit zu einem Freund nach Hause zu kommen, um etwas über die Bibel zu lernen.
  • Kurse öffentlich anbieten:  Wenn die Gemeinde das Evangelium in ihr Umfeld trägt, kann es eine gute Möglichkeit sein Kurse in Bibliotheken, Alten- und Pflegeheimen, Schulen und natürlich in den eigenen Gemeinderäumlichkeiten anzubieten.

 

Für weitere Informationen wie Sie das Schulungsmaterial z.B. auf Kurzzeiteinsätzen, für Senioren oder in Gefängnissen einsetzen können, nehmen Sie bitte mit unseren Mitarbeitern im GoodSeed Büro Kontakt auf.